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51 Tage Verzicht - Unser Vorhaben in der Fastenzeit


51 Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern. Kein Zucker, kein Weizen, kein Alkohol, kein Fleisch. Willkommen in der Fastenzeit. Und Willkommen in unserem Vorhaben, das wir gemeinsam starten. Wir werden folgende Regeln aufstellen: kein Zucker in Form von Süßigkeiten, kein Weizen in jeglicher Form, und kein Alkohol. Thomas verzichtet zusätzlich auf Fleisch.


Auch wenn einige diese Erfahrung vielleicht sogar schon ein paar Mal hinter sich haben. Und das als wiederkehrendes Ereignis kennen. Oder vielleicht grundsätzlich keinen Zucker essen. Für uns ist es ein weiterer Meilenstein auf dem Weg nach Tallinn. Der uns in unserem Training, in unserer Regeneration und in unserem Ernährungsziel unterstützen soll. Gerade fühlen sich die 51 Tage aber noch wie ein großer Brocken an. Doch der Gedanke daran, das geschafft zu haben, seinen inneren Schweinehund besiegt zu haben, der motiviert unheimlich. Und gibt fast ein bisschen Vorfreude. Genau wie beim Training auf ein großes Ziel. Ob es der 10km-Wettkampf, der Halbmarathon oder ein Marathon ist. Anfangs ist da diese Hürde, die manchmal riesig erscheint. Und dann fängt man an, braucht hier und da Überwindung und Antrieb, um durchzuhalten. Und am Ende steht eine Menge Stolz, es geschafft zu haben. So hoffen wir, fühlt sich das auch an. 

Es gibt also für 51 Tage kein Zucker, kein Weizen, kein Fleisch und kein Alkohol. Und soviel sei zu Zucker bei sportlicher Aktivität gesagt: Fruktose, eine Form von Zucker, erhöht die Harnsäurewerte, was die sportliche Leistung reduziert. Denn Harnsäure verringert Stickstoffmonoxid im Körper, welches für eine gute Durchblutung und damit gute Nährstoffversorgung der Muskulatur benötigt wird. Wenn die Muskulatur nach dem Training durch einen hohen Verzehr an Haushaltszucker oder Fruchtzucker schlechter versorgt wird, regeneriert man auch schlechter. Dadurch kann man langfristig deutlich weniger trainieren. Wir erweitern das Ganze und verzichten nicht nur nach dem Training auf Zucker, sondern insgesamt. Und auch der Weizen hat seine Tücken: Er enthält Lektine und Phytinsäure, was im Körper Stress hervorruft und die Stoffwechsellage verschlechtert. Sie stören den Muskelaufbau, machen langsam - weil sie sich an rote Blutkörperchen heften können, und damit die Sauerstofftransportkapazität verringern - und sie greifen die Gelenkstrukturen an. Denn sie binden sich an Acetyl-Glucosamin, das der Körper zum Aufbau von Gelenkstrukturen benötigt. Da das aber dadurch verhindert wird, steigt die Verletzungsgefahr an. Es besteht eine höhere Entzündungsneigung, was insbesondere für Rheuma kontraproduktiv ist! Das kann dazu führen, dass die Herzratenvariabilität kleiner wird, also eine Stressreaktion im Körper hervorruft. (Quelle: Dr. Feil).


Wir starten den Selbstversuch auch hier, und freuen uns, wenn ihr euch anschließt! In eurer eigenen Intensität, eurem eigenen Vorhaben und Herausforderung. Schreibt uns gern einen Kommentar! Denn eines ist immer noch am Wichtigsten: Dass ihr Spaß an der Sache habt, euch mit Leichtigkeit verbessert und den Sport und alles, was dazu gehört, genießt!





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